Das sagen meine Patienten:

"Ich bin schon lange in regelmäßigen Abständen in Behandlung bei Herrn Colberg-Grebenkämper. Nicht nur die Cranio-Sacral-Behandlung tut mir sehr gut, sondern auch ..."
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Mitte und Maß - Die Entstehung

Das ist nicht nur schönes und romantisches Gerede, sondern tatsächlich eine gute Voraussetzung für die meisten Dinge und Aspekte unseres Lebens. Aus meiner Sicht lohnt es sehr, sich darum zu bemühen. Wir fühlen uns dann gut und versuchen es so aufrecht zu halten.

Wie und wann entsteht nun unser Maß ?
Vieles davon nehmen wir bereits mit der Muttermilch auf und den Rest atmen wir atmosphärisch in unserer direkten Umgebung ein, aus dem morphischen Feld unserer Familie. Das ist wie eine Vorgabe, an der sich alle Wesen, die zur Familie gehören, orientieren können. D.h.einerseits bringen wir einiges in uns mit und andererseits gibt es noch die Möglichkeit des Konformseins mit unserer Herkunft.....Familie, Kultur, Wirtschaftssystem, Religion...etc.

Für die Entstehung unseres Maßes ist das von großer Bedeutung, besonders je kleiner und jünger wir sind. Zum einen ist unsere Aufnahmefähigkeit zu in dieser Zeit enorm groß  und zum anderen bauen sich die Filter der Erfahrung erst auf.D.H. die Chance etwas misszuverstehen oder falsch anzunehmen besteht, kann aber im späteren Leben revidiert oder aktualisiert werden -ein "update"

Zudem sind wir abhängig von unserer/m Umgebung/Elternhaus bis wir uns selbst versorgen. Die Freiheit unserer Entscheidungen nimmt also zu und wir können zunehmend die Verantwortung dafür übernehmen und werden "handlungskompetente" Menschen. Das ist dann im Grunde alles, was wir im Rahmen einer gesunden Kindesentwicklung lernen und was es zum gesunden, heilen Leben braucht. Daraus können wir nun etwas machen und das ist nun als Basis für uns "in Fleisch und Blut"übergegangen.

Wofür entscheiden wir uns bei diesem Heranwachsen..? Für Leistung, als absolutes Maß aller Dinge.? Für das Sich -Wohlfühlen ? Für das Sich -Gutfühlen ?
Was ist alltagspraktisch ausgedrückt unser „Werkzeug“...oder"Überlebensmuster"...oder "Strategie"...unsere "Resource"?...dafür gibt es verschiedene Begriffe.

Und wie wollen wir dieses Werkzeug auf die sich stellenden Aufgaben anwenden?
Hier mit etwas Humor die Konsequenz: wenn wir nur ein Werkzeug haben, wie z.B. den Hammer...dann kann es passieren, dass  jede Aufgabe zum Nagel wird.
Verstehen Sie worauf ich hinaus will ? Ein Werkzeug ist nur für eine Aufgabe wirklich gut. Der Hammer zum Nägel einschlagen, die Säge zum Sägen, die Kneifzange zum Kneifen...und sie wissen wie viele Werkzeuge es gibt !
Haben wir diese nun zur Verfügung oder können wir leider nur „aushalten“, oder nur„flüchten“, oder nur „kämpfen“, oder nur „aussitzen“...?...weil wir scheinbar nur ein Werkzeug besitzen?

Das ist gar nicht so leicht und schon gar nicht klar...welche Möglichkeiten realistisch bestehen und welche Wege ich damit mich zu gehen traue.

Nun aber zurück zum Ausgangspunkt der Spannung oder Verspannung.
Ich erlebe es so, dass nahezu alle Erkrankungen, im gewissen Sinn auch die Verspannungen, uns helfend etwas zeigen wollen, was wir übersehen oder nicht wahrnehmen wollen, können, sollen oder dürfen. Die Verspannung will uns wieder mit etwas zusammen bringen, was für uns sehr bedeutsam ist : mit uns selbst !

Wieviel oder wie stark die Spannung ist, hängt von uns ab. Wir haben die Wahl und die Freiheit zur Entscheidung für einen Weg, auch wenn das schwer zu glauben ist, ist es doch möglich.
Für mich heißt es, dass die so genannte Krankheit bereits der Weg aus der Misere sein kann.


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